Stadtverwaltung Rottweil: Einbettung in die städtische Infrastruktur

➜ Verträglicher Besucherzuwachs

Die Stadtverwaltung hat die möglichen Veränderungen durch Testturm und Fußgänger-Hängebrücke von anerkannten Tourismus-Experten berechnen lassen: Das Büro Kohl & Partner aus Stuttgart prognostiziert einen Zuwachs um 200.000 Gäste pro Jahr, wenn Turm und Hängebrücke als neue Attraktionen hinzukommen. Ohne Brücke wären es rund 100.000.

Zugegeben – für sich betrachtet erscheinen diese Werte sehr hoch. Einige Vergleichszahlen zeigen aber, dass der Besucherzuwachs verträglich ausfallen wird: Bereits jetzt kommen nämlich 1,2 Millionen Menschen pro Jahr als Tagesbesucher nach Rottweil. Der Gesamtzuwachs durch beide Projekte auf 1,4 Millionen bedeutet somit eine Zunahme um 17 Prozent (siehe Schaubild).

Allein das aquasol zieht jährlich rund 400.000 Gäste an – ohne dass dies zu einem Verkehrschaos führt. Und am Hauptstraßenkreuz in der historischen Innenstadt hat eine Verkehrszählung im Auftrag der Stadt Rottweil über 5.000 Fußgängerquerungen ergeben – pro Tag! Es ist bereits heute völlig normal, dass sich viele Tausend Menschen durch die Stadtmitte Rottweils bewegen. Ein Plus von 200.000 Besuchern – verteilt über das ganze Jahr – wird der Stadt guttun, ihr aber keinesfalls schaden.

Die Fakten sprechen für sich – Rottweil kann die neue Hängebrücke gut verkraften!

➜ Umweltschonende Wegeverbindung

Ein Großteil der Touristen kommt mit dem Auto oder Reisebus nach Rottweil. Ein hohes Verkehrsaufkommen zwischen Stadt und Testturm gilt es daher unbedingt zu vermeiden. Nichts ist umweltfreundlicher als eine Fußwege-Verbindung. Doch den weiten Weg durch das Neckartal werden die wenigsten Besucher nehmen wollen. Darum ist die Hängebrücke so wichtig: Sie ist maximal umweltschonend und dazu so außergewöhnlich, dass viele Menschen zu Fuß von der Stadt zum Turm oder umgekehrt spazieren werden.

Dazu bietet es sich an, die Brücke mit dem regionalen und überregionalen Rad- und Wanderwegenetz zu verbinden. Wieso nicht auf dem dem Neckartal-Radweg eine Pause einlegen und auf Rottweils neuer Attraktion hoch über dem Fluss „Mut zur Brücke“ beweisen?

Für alle, die doch lieber ein öffentliches Verkehrsmittel nutzen wollen, gibt es schon heute eine Alternative: Der Turmbus verkehrt regelmäßig zwischen Bahnhof, der historischen Innenstadt und dem Berner Feld. An Spitzentagen kann dieser Service als Shuttle-Verbindung ausgebaut werden. Wer über die Brücke in die Stadt kommt, kann so beispielsweise mit seinen Einkäufen oder Souvenirs bequem mit dem Bus zurück zu seinem Auto gelangen

Verkehrskonzept: Die Karte zeigt, wie künftig der Verkehr direkt auf die Parkplätze nördlich und südlich der historischen Innenstadt und auf das Berner Feld geleitet wird.
Grafik: nach Parkierungskonzept Planungsgruppe KÖLZ. Bild-Quelle: Geobasisdaten © LGL (www.lgl-bw.de); Az.: 2851.9-3/814

➜ Dynamisches Parkleitsystem

Rottweil hat genügend Parkplätze für Turm- und Brückenbesucher: Wussten Sie, dass sogar an einem gut frequentierten Samstagmorgen rund 300 innenstadtnahe Parkplätze frei sind? Verglichen mit anderen Tourismusorten sind unsere Parkgebühren dort übrigens sehr moderat. Wichtig ist, dass wir die Besucher mit Schildern gezielt auf diese Parkplätze – beispielsweise auf der Groß’schen Wiese oder im Parkhaus am Kriegsdamm – leiten und einen Parksuchverkehr vermeiden. Außerdem ist geplant, an wichtigen Stellen ein dynamisches Parkleitsystem zu installieren: Anzeigetafeln, die zeigen, wieviele Parkplätze wo noch frei sind und damit den Verkehr steuern. Von der Umgehungsstraße B14/B27 finden die Besucher so bequem zu den Parkmöglichkeiten nördlich und südlich der Innenstadt oder direkt auf dem Berner Feld. Dank Hängebrücke und Bus-Shuttle können die Autos dann dort während des gesamten Aufenthalts in Rottweil stehen bleiben – ein Durchfahren der historischen Innenstadt ist nicht mehr notwendig.

➜ Bedarfsorientiert neuen Parkraum schaffen

Sollten mehr Besucher in der Zukunft dennoch zusätzliche Parkplätze erforderlich machen, können wir flexibel reagieren: Die Stadt Rottweil verfügt über zwei geeignete Grundstücke im Süden der historischen Innenstadt, um neuen Parkraum zu schaffen: An der Bahnhofstraße (bei der Villa Duttenhofer) und auf der „Groß’schen Wiese“. Letztere werden wir übrigens in „Parkplatz Innenstadt“ umbenennen, um sie auch für Ortsunkundige attraktiver zu machen. Die Stadt kann hier bedarfsorientiert handeln, entweder einzelne Parkdecks oder ein zusätzliches Parkhaus errichten. Auch auf dem Berner Feld ist ein zusätzliches Parkhaus oder ein Parkdeck denkbar. Für das neue Parkleitsystem und den gegebenenfalls neu zu schaffenden Parkraum hat die Stadt bis zu 3,4 Millionen Euro zurückgestellt. Wenn möglich, wollen wir aber auch hier mit privaten Investoren zusammenarbeiten, um die Stadtkasse zu entlasten.

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Jugend-Info "Deine Stimme zählt"

Beim Bürgerentscheid zur Hängebrücke dürfen bereits Jugendliche ab 16 Jahren wählen. Das städtische Kinder- und Jugendreferat (KiJu) und der Stadtjugendring bieten daher am Dienstag, 14. März, eine Infoveranstaltung für jugendliche Wähler an. Gemeinsam mit den Moderatoren vom Polis Institut aus Stuttgart sollen Jugendliche zur Teilnahme am Bürgerentscheid motiviert werden. Los geht’s um 18 Uhr beim Stadtjugendring im Parkhaus.

Ort: Stadtjugendring im Parkhaus am Nägelesgraben, Rottweil
Datum: 14. März 2017
Beginn: 18.00 Uhr

 

Bürgerentscheid

Wie funktioniert der Bürgerentscheid?
Erfahren Sie auf dieser Seite alle wichtigen Informationen rund um den Bürgerentscheid am 19. März 2017.

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